Die Chronologie



Unser Hof am Reinischkogel hat eine sehr lange und gut dokumentierte Geschichte. Mit viel Stolz blicken wir darauf zurück und sind heute noch dankbar für das, was mit tausenden von fleißigen Handgriffen geschaffen wurde. Wir leben die Tradition und gehen mit viel innovativem Mut in die Zukunft, um ihn für weitere Generationen zu erhalten.


Die KlugBAUERN:

1627 Klug Stefan  
1651 Klug Bartl (Die Besitzer Klug Stefan und Klug Bartl können noch nicht ganz eindeutig auf dem Hof zugeordnet werden) 
1686 Klug Sebastian
1697 Klug Sebastian
1715 Klug Sebastian
1732 Klug Jakob
1750 Unger Sebastian
1760 Unger Sebastian
1771 Klug Veit 
1771-1802 Konrad Theresia
1802-1828 Klug Josef + Maria geb. Oswald
1828-1860 Klug Johann + Maria geb. Pretterklieber
1860-1883 Hackl Anton + Maria verw. Klug
1883-1905 Klug Johann + Magdalena geb. Jochum
1905-1918 Klug Magdalena
1918-1919 Klug Stefan
1919-1952 Klug Stefan (I) + Aloisia (Urgroßeltern)
1952-1985 Klug Stefan (II)+ Maria (Großeltern)
1985-2013 Klug Stefan (III) + Christine
seit 2013 Klug Stefan (IV) + Martina

 

Die Jahre:

Seit 1627 gibt es zirka 30 Hektar Forstwald, Rinder, Schweine, Kühe und Hühner am Bauernhof der Klugbauern.

1919
Kauf von 20 ha Wald um 8 Ochsen

In den 1920ern gründet der damalige Hausarzt Dr. Stiegler den Alpinclup „d’Schwoagkogler“ – der Klugbauer wird das Vereinshaus der Alpinisten. Der Schwoagkogel oder auch Schweigkogel ist gegenüberliegende Kogel des Klugbauern. Erste Wanderwege werden vom Verein markiert und bald darauf werden Skiabfahrten möglich.

Im Jahr 1921 erblickt Klug Stefan das Licht und das erste Fremdenzimmer im Kellerstöckel (heutiges Mitarbeiterhaus) wird eingerichtet. 

Ende der 1920er Jahre haben die Klugbauern angeblich schon ab und an ein Auge zugedrückt und Speisen und Getränke auch an „Gute Bekannte“ ausgeschenkt, die nicht Mitglieder des Alpenvereins waren. Weil der sympathische Bauer vom Reinischkogel schon immer sehr viele, gute Bekannte und Freunde hatte, wurde bald darauf ein Antrag für eine Gastgewerbekonzession gestellt. Die umliegenden Wirte sahen aber keinen Bedarf an neuen Gastwirtschaften und legten ihr erstes Veto ein. Die zwei bestehenden Fremdenzimmer wurden weiterhin vermietet, bei Bedarf auch das eigene Schlafzimmer geräumt und an Freunde vergeben.

Mit Beginn des Krieges 1938 endete die touristische Tätigkeit und der Klugbauer fokussierte sich wieder auf seine Landwirtschaft. Natürlich musste auch Klug Stefan II in den Krieg ziehen, 1948 kehrte er aus der Gefangenschaft heim und erhielt nur vier Jahre später, am 1.4.1952 den Betrieb übergeben. Im Jahr 1953 verstarb Klug Stefan der I.
 
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 50er Jahre kommen jetzt auch wieder viele gute Bekannte und Freunde aus der Schwoagkoglerzeit zum Klugbauern zurück. Der köstliche Most und das g’schmackige Schmalzbrot wurden damals verschenkt, da ja noch keine Gastgewerbekonzession vorlag.

1955
Geburt von Klug Stefan (III) 
1955 Geburt von Christine Hold
1957 Heirat von Stefan und Maria
1957 Geburt von Maria verh. Scheer
1958 Der erste Unimog (401) mit 25 PS wird gekauft
1961 Das Sägewerk wird mit einer Peltonturbine ausgestattet, welches gleichzeitig einen Gleichstromgenerator betreibt und den Betrieb mit Strom versorgt.
1961 Ein Pendellift wird für Schifahrer gebaut.
1962 Aufgrund des enormen Zustromes an Schifahrern wird der erste Umlauflift im Bezirk errichtet.
1962 Durch die rege Tätigkeit am Lift ist es nun erstmals möglich mit einer Gastgewerbekonzession Auszuschenken, - Das Gasthaus wird eröffnet, als Gastraum dient wie eh und je die Küche.
1963 Ein erstes Pistengerät wird gekauft 
1963 Geburt von Anni verh. Kügerl
1964 Das Schlafzimmer der Familie im Erdgeschoß wird zum ersten Gastraum umgebaut, heute Stüberl
1968 Das Gasthaus wird um einen Gastraum erweitert ( heute Schank) im Obergeschoß werden 3 Zimmer ausgebaut
1969 Unimog 421
1974 Das Kellerstöckel wird um und ausgebaut uns hat nun 7 „Komfortzimmer“ alle mit Dusche/Bad und WC
1976 Der Schilift wird verlängert – Zu Spitzenzeiten beträgt die Wartezeit für eine Bergfahrt 40 Min bei einer Abfahrtsdauer von 5 Minuten. Selbst FIS Rennen werden auf dem 400m lagen Hang durchgeführt.
1977 Ein neues Pistengerät wird angeschafft.
1977 Geburt von Karin
1978 +Aloisia Klug
1980 Geburt von Stefan (IV)
1980 Heirat von Stefan und Christine
1981 Erweiterung des Gastbetriebes um einen großen Saal, 5 Fremdenzimmer, Kellerstüberl (heute Zirbenstüberl) und einer Sauna 
1985 Übernahme Klug Stefan und Christine
1985 Am Falleggbach wird ein weiteres Wasserkraftwerk (130 kW)errichtet welches bis heute den Betreib mit sauberer Energie versorgt
1986 Eine Hackschnitzelheizung wird errichtet und mit Holz aus dem eigenen Forst befeuert- Pionierarbeit
1986 Mit der Pensionierung unseres Sägearbeiters beendet das letze Sägewerk am Falleggbach, Die Klugbauersäge ihre Tätigkeit, sie ist bis heute voll funktionsfähig 1987 Um und Zubau der Küche
1986-1989 Klug Stefen III =Bezirksfremdenverkehrsobmann, Zusammenlegung der Bezirke DL und VO zu einem großen Verband
1988 Umbau des Gastzimmers
1989 Eröffnung Schilcher Weinstraße
1991 Bau des Hotels mit 28 Zimmern und 1 Seminarraum  (60 m² Esche)
1993 Geburt von Michael
1996 Bau eines weiterer Seminarraum (80m² Buche) und 2 Gruppenräume sowie ein Wellenbereich mit Freibad , Whirlpool Sauna und Dampfbad
1999 Steirischer Forstwirtschaftspreis
2000 – 2004 Die 5 Gästehäuser mit 40 Zimmern und das Seminarhaus mit 5 SR (120m²Fichte, 80m² Erle, 60 m² Tanne, 40 m² Birke, 35 m² Ahorn) werden aus 1400 fm Holz aus unserem Wald errichtet  
2003 Eine neue Abwasserreinigungsanlage wird gebaut, welche nun auch den umliegenden Siedlungsraum mit entsorgt
2005 Hackschnitzelheizung III
2007 Stefan (IV) Meister der Forstwirtschaft
2008 Die ersten Hochlandrinder beziehen den neuen Stall
2009 Umbau Gastzimmer
2010 Geburt von Stefan (V)
2010 Erweiterung Wäscherei
2011 Geburt Katharina
2011 Umbau des Kellerstüberls zur Zirbenstube
2011 Archäologische Ausgrabung auf der Glaserwiese
2012 Hochzeit von Karin Klug und Martin Wohlgemuth
2012 Renovierung 2. Stock Hotel 
2012 Bau des Museumsgebäudes auf der Glaserwiese
2012 Nach 50 Jahren dreht der Schilift seine Letze Runde und darf in den verdienten Ruhestand gehen.
2013 Unerwartet und viel zu früh scheidet Klug Stefan (III) aus dem Leben
2013 Übernahme von Klug Stefan (IV)
2013 Abriss des alten Freibades und Bau des neuen Pools 
2014 in nur 6 Monaten, bei laufen den Betrieb wird der Wellnessbereich aus- und umgebaut, darüber entsteht ein neuer Seminarbereich (Ulme 165 m²) mit Seminarfoyer (120m²)
2015 Umbau des Gastzimmers
2016 Renovierung 1. Stock Hotel
2017 Hochzeit von Stefan Klug und Martina Hohl